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Innovation Engine

Glatter Transport unter rauen Bedingungen

Schwarz und flach, das ist die oberflächliche Betrachtung. Abriebfest, flammhemmend, öl-, hitze- oder kältebeständig, energiesparend – das ergibt ein Blick in die Tiefe der innovativen Fördergurte von Semperit. Dank intensiver Forschung und Entwicklung laufen sie selbst unter rauesten Bedingungen zu Höchstleistungen auf, wie zum Beispiel im Bergbau.

Lässt man den Blick schweifen, sieht man hüpfende Kängurus. Geht man nahe ran, eröffnet sich die raue Welt von Australiens drittgrößter Nickelmine. Hier werden pro Jahr 30.000 Tonnen Nickel abgebaut, ein gefragter Rohstoff, unter anderem in der Elektromobilität. Bei der Suche nach der perfekten Transportlösung auf der kurvenreichen Strecke von der Mine zur Produktionsstätte fiel die Wahl beim weltweit tätigen Bergbauunternehmen First Quantum Minerals auf Energiespargurte der Marke Transevo von Semperit. „Beim Transevo schaffte es unser F&E-Team durch eine spezielle Gummimischung den Rollwiderstand im Vergleich zu einer Standardmischung so zu reduzieren, dass bis zu 25 Prozent Energie eingespart werden“, sagt Alan D’Arcy, Head of Application Engineering & Global Service bei Semperit, und damit an der Schnittstelle zwischen Technik, Vertrieb und F&E tätig. Nach der Fertigung der 18 Kilometer langen Gurte im polnischen Werk Bełchatów und der Verschiffung nach Australien gewährleisteten D’Arcy und sein Team in enger Kooperation mit einem lokalen Partner die reibungslose Installation und das Splicing vor Ort. Immer mit dem Ziel, die Produktivität des Kunden zu steigern: „Unsere Fördergurte sparen nicht nur Energie, sie sind auch schlag- und abriebfest und tragen damit wesentlich zu einer erhöhten Effizienz und Sicherheit beim Rohstoff-Transport bei. Schließlich ist das Schlimmste, das unserem Kunden passieren kann, dass die Förderanlage vorübergehend zum Stillstand kommt“, präzisiert D’Arcy.  

Meisterstücke der Technik

Das sind Argumente, die Bergbauunternehmen rund um die Welt seit vielen Jahren von den Innovationen der Semperit-F&E überzeugen. Sei es beim Flying Belt, der im brasilianischen Bergland in luftiger Höhe von bis zu 36 Metern tausende Tonnen Kalkstein pro Stunde transportiert, sei es bei den Überland-Förderanlagen einer der weltweit größten Kupferminen in Peru. Auch dort gewährleisten Stahlseilfördergurte von Semperit einen zuverlässigen Transport bei höchster Kapazität, und das unter extremen Bedingungen. „Wir können so komplexe Fördergurte wie den Flying Belt produzieren. Maßgeschneiderte Lösungen sind unsere Stärke, und wir begleiten unsere Kunden wirklich bis zum letzten Schritt. Beim Projekt in Peru stellten unsere Servicetechniker auf unwegsamem Gelände in bis zu 4.000 Meter Seehöhe das einwandfreie Verbinden der Fördergurte, in der Fachsprache Splicing genannt, vor Ort sicher“, erzählt D’Arcy.  

Die Montage des Flying Belt war herausfordernd.

Lösungen für morgen

Mit Blick auf die Zukunft betont D’Arcy die steigende Nachfrage im Bereich mineralische Rohstoffe. Schließlich fährt ohne Kupfer oder Nickel kein Elektroauto vom Hof. „Wir setzen immer mehr Projekte für Kupfer- und Nickelminen um, insbesondere in Südamerika und Australien. Das sind raue Prozesse. Gerade im Kupferabbau ist das Gestein scharf und schwer und kann die Fördergurte beschädigen. Daher haben wir eine eigene Gummimischung entwickelt, die besonders abriebfest, dehnbar und zugfest ist. Dies verbessert die Leistung der Förderanlagen und maximiert die Investition unserer Kunden“, so der Head of Application Engineering. Vier bis fünf Monate im Jahr sei er weltweit unterwegs: „Bergbau ist ein globales Geschäft. Wir sind dort, wo unsere Projekte sind. Das ist auch das, was mich an diesem Job fasziniert. Die Vielfalt der Aufgaben und der direkte Kontakt mit unseren Kunden auf der ganzen Welt.“ Dabei suche das Team stets nach Dingen, die noch besser gemacht werden können und gebe dieses Feedback an das F&E-Team weiter. So werden Materialien, Herstellungsverfahren und Produktqualität unaufhörlich im Sinne der Semperit-Kunden optimiert. Und damit die Grenzen der technischen Leistung immer wieder aufs Neue verschoben.  

Die Fabrik von Johann Nepomuk Reithoffer in Wimpassing im Jahr 1852
Die Fabrik von Johann Nepomuk Reithoffer in Wimpassing im Jahr 1852
Alan D’Arcy & Rafal Szkodzinski, Application Engineering

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